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Facebooks Klarnamenpflicht unter Beschuss

Fake Facebook?



Jens O. Brelle
04.08.2015

Der Hamburgische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit geht gegen Facebooks Klarnamenpflicht vor.

 

Facebook soll seinen Nutzern erlauben, ein Profil unter einem Pseudonym anlegen zu dürfen. Das hat der Hamburgische Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar gefordert. In einer Verwaltungsanordnung an den Betreiber des sozialen Netzwerkes erklärte Caspar den Zwang zur Verwendung des Klarnamens für unzulässig.

 

 

Facebook möchte, dass die Nutzer mit ihrem Namen erkennbar sind und forciert die Klarnamenpflicht auf dem eigenen Portal. Der Grund dafür war, dass die Profile nicht unter dem juristisch korrekten Namen angemeldet waren. Und darin sah Facebook einen Verstoß gegen seine Nutzungsbedingungen.

 

Rechtsfragen zur Klarnamenpflicht sind derzeit noch ungeklärt.  Der EuGH entschied bisher nur zu Google, und das im Widerspruch zu deutschen Gerichten.

Man darf gespannt sein, wie es weiter geht.  



 
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