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YouTube-Streit mit der GEMA beigelegt

Never ending story?!



Jens O. Brelle
01.11.2016

Nach jahrelangem Rechtsstreit haben sich die deutsche Verwertungsgesellschaft GEMA und Google auf einen Vertrag zur Vergütung von Musikinhalten auf YouTube geeinigt. Details der Vereinbarung sind noch unbekannt.

Während sich Google in den meisten Ländern mit lokalen Verwertungsgesellschaften bereits seit längerer Zeit über die Höhe der Vergütung für Musikvideos geeinigt hatte, gab es bei der deutschen YouTube-Version seit Jahren keine Einigkeit.

 

Mit dem jetzt verkündeten Abschluss eines Lizenzvertrags sollten die meisten der bisher bekannten Sperrbildschirme der Vergangenheit angehören. Die letzte Vereinbarung zwischen Google und GEMA war im März 2009 ausgelaufen, seither wurde prozessiert. Teil der Einigung ist deshalb auch eine rückwirkende Vergütung für Nutzungen in der Zeit zwischen 2009 und 2016.

 

In der Pressemitteilung der GEMA v. 01.11.2016 heißt es u.a.: „Die Vereinbarung deckt neben dem herkömmlichen werbefinanzierten Dienst auch den neuen Subscription Service ab, den YouTube bereits in den USA anbietet und der auch in Europa starten soll. ... Weiterhin bestehen unterschiedliche Rechtsauffassungen zwischen YouTube und der GEMA darüber, ob YouTube oder die Uploader für die Lizenzierung der genutzten Musikwerke verantwortlich sind."



 
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