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Prozess um Panini-Fußball-Sammelbilder beendet

Lebhafter Wettbewerb...



Maja-Marie von Heynitz
23.01.2017

Fußballverbände wie der DFB und die FIFA haben die Rechte an Fußball-Sammelbildern für Welt- und Europameisterschaften nicht wettbewerbswidrig an das Unternehmen Panini vergeben. Das Gericht der Europäischen Union wies am 11.01.2017 eine Klage des englischen Konkurrenten Topps Europe gegen einen entsprechenden Beschluss der EU-Kommission ab.Topps sieht Missbrauch marktbeherrschender Stellung.

 

Das aus Italien stamende und international tätige Unternehmen Panini S.p.A ist im Bereich Druck- und Verlagswesen tätig. Neben zahlreichen Comics ist Panini S.p.A  insbesondere für Sammelalben, sowie die dazugehörigen Aufkleber von Fussballern in verschiedenen Ländern bekannt & beliebt und lässt längst nicht mehr nur bei Kindern die Sammlerherzen hochschlagen.

 

Konkurrent Topps Europe, ein Verlag aus Großbritanien hatte 2011 gegen die Panini-Gruppe, sowie gegen mehrere Fußballverbände - dem DFB und  dem Weltfußballverbund FIFA- Beschwerde eingereicht. Mit der Begründung, dass bei der Vergabe und Nutzung von Lizenzen für die großen Turniere gegen das Kartellverbot und das Verbot des Missbrauchs einer marktbeherrschenden Stellung verstoßen wurde.

 

Nachdem die Beschwerde 2014 durch die Kommission abgewiesen wurde, reichte Topps Klage beim EuG ein.

 

Die Klage wurde durch die Richter in Luxemburg als unbegründet zurückgewiesen, da kein wettbeberbswidriger Tatbestand vorliege und der Sachverhalt als zulässiger Wettbewerb zu bewerten sei.

Urteil EuG v. 11.01.2017

http://rsw.beck.de



 
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