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Verbot der Kinderpuppe Cayla

Spione im Kinderzimmer?



Jens O. Brelle
02.05.2017

Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat in Zusammenarbeit mit Händlern den Vertrieb einiger funkfähiger Kinderspielzeuge, unter anderem der Kinderpuppe "Cayla", gestoppt. 

 

Die BNetzA ist in Deutschland als Verwaltungsbehörde für die Durchsetzung des Verbots von Spionagegeräten zuständig. 

 

Sendefähige Spielzeuge, die zur unbemerkten Film- und Tonaufnahme geeignet sind, sind laut Pressemitteilung der BNetzA in Deutschland verboten. Es besteht die Gefahr des Eingriffs in die Privatsphäre der Käufer und Nutzer und auch des Missbrauchs als Spionagegerät: Gespräche von Kindern oder auch anderer Personen können ohne Wissen der Eltern mitgeschnitten und weitergeleitet oder über eine unzureichend gesicherte Funkverbindung direkt mitgehört werden.

 

Update: 17.05.2017:

 

Das Verwaltungsgericht Köln hat mit Beschluss vom 8. Mai 2017 einen Eilantrag gegen die Pressemitteilung der Bundesnetzagentur zur Kinderpuppe „Cayla“ abgelehnt.



 
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