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Atze Schröder darf nicht mehr über Fritz Wepper lästern

Gar nicht lustig.



Jens O. Brelle
11.11.2013

Nun ist Schluss mit lustig! Nach einem Urteil des Oberlandesgerichts München darf Komiker Atze Schröder in seinem Bühnenprogramm nicht mehr so ausgiebig über den Schauspieler Fritz Wepper herziehen. Das OLG hat Schröder verboten, weiter Anspielung auf die Zeugung von Weppers Tochter mit einer viel jüngeren Frau zu machen. Allerdings darf Schröder Wepper weiter so darstellen, als würde er mit seinem Penis plaudern, wenn er aus der Dusche kommt.

 

Zuvor hatte das Landgericht München die beiden Szenen aus dem Programm "Schmerzfrei" als Satire eingestuft, das OLG sah jedoch die Grenzen der Kunstfreiheit verletzt und gerade die Zeugungsszene sei von dieser nicht mehr gedeckt. Dass hier die Menschenwürde verletzt sei, wie es von Weppers Anwalt vorgetragen wurde, sah das Gericht allerdings nicht.



 
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