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Bohlen und RTL dürfen Rentner als

Grausam, gefährlich, gefräßig - das Monster aus der Tiefe.



Jens O. Brelle
10.12.2012

Weil Dieter Bohlen und der Sender RTL während einer Folge der Casting-Show "Deutschland sucht den Superstar" einen österreichischen Rentner verunglimpften, forderte dieser Schadensersatz. RTL bot ihm 9.000 Euro, doch das war für den Rentner Herbert P. nicht akzeptabel, er klagte. Nun entschied das Gericht in Korneuburg, dass die 9.000 Euro ausreichen und wies die Klage ab.

 

Bei einer Aufzeichnung einer Folge "DSDS" auf den Malediven war Herbert P. kurz zu sehen, wie er mit Badehose am Strand lief. Bohlen fand, dass der Rentner "wie eine Flasche Bier aussieht". Der Sender selbst fügte dann noch "Grausam, gefährlich, gefräßig - das Monster aus der Tiefe" hinzu. Herbert P. habe durch die Kommentare psychische Schmerzen erlitten, die laut Gericht jedoch mit 9.000 Euro abgegolten seien.



 
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