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Fahrverbot für Bierbikes

Ein normales Forbewegungsmittel?



Jens O. Brelle
15.10.2012

Bei einem sogenannten Bierbike handelt es sich wahrlich nicht um ein normales Fortbewegungsmittel, auch wenn das die Betreiberin des Partygefährts so sieht. Die Gerichte konnten ihr in jedem Fall nicht folgen. Auch nicht das Bundesverwaltungsgericht. Dort hatte die Betreiberin zuletzt geklagt und wollte damit erreichen, dass die für bis zu 16 Personen zugelassenen und mit einem Bierfass bestückten Fahrräder weiter ohne eine Sondergenehmigung über deutsche Straßen rollen dürfen.

 

Das BverwG kam zu dem Schluss, dass es sich bei den Bierbikes um "verkehrsfremde Sachen" handelt, die mit Kutschfahrten oder ähnlichem nicht vergleichbar sind. Doch ganz aus dem Straßenbild verschwinden müssen die zu Junggesellenabschieden beliebten "Trinkräder" nicht. Wer vorab eine Sondergenehmigung beantragt, darf damit auch weiter die Straßen unsicher machen.



 
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