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GEMA klagt gegen Musikpiraten e.V.

Keine GEMA-Freiheit?



Jens O. Brelle
25.06.2012

Die GEMA steht derzeit mit ihrem neuen Tarifsystem für Discotheken und Clubs in der Diskussion. Doch auch in ihrer Funktion als Schützerin der Urheber macht sich die GEMA ab und zu keine Freunde. So zum Beispiel im Fall des Songs "Dragonfly", der auf ccmixster.org veröffentlicht wurde. Der Song wurde unter dem Pseudonym "Texas Radio" veröffentlicht, dahinter verstecken sich die Musiker Electronico und EIRon XChile, die ihre Identität nicht preisgeben wollen. Für die GEMA bedeutet das jedoch, dass das Werk aufgrund des Pseudonyms nicht zugeordnet werden kann und somit verweigerte sie die Bestätigung, dass das Werk GEMA-frei ist.

 

Die Musiker wollten den Titel jedoch unter einer Creative Commons Lizenz veröffentlichen und im Rahmen eines Wettbewerbs des Musikpiraten e.V. anschließend auf einer CD herausbringen. Dafür verlangt die GEMA nun Geld, nun sogar mit einer Klage vor dem Amtsgericht Frankfurt. Die Musikpiraten sind jedoch überzeugt davon, dass die GEMA mit ihrer Ansicht falsch liegt und begrüßt die Klage, da nun erstmalig gerichtlich geklärt, wird, ob CC-Lizenzen im Zusammenhang mit pseudonymen und anonymen Veröffentlichungen gültig sind.



 
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