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Kieler Woche siegt im Streit um GEMA-Gebühren

Keine Woche ist wie diese.



Maja-Marie von Heynitz
08.12.2015

Jährlich findet im Juni das größte Segelfest im Norden Europas statt. Die "Kieler Woche" mit rund 3,8 Millionen Besuchern ist ziemlich gut besucht. Unter anderem finden neben den Segelveranstaltungen auf dem Wasser auch Open Air Festivals und andere Musikdarbietungen statt.

 

Die GEMA verklagte die Landeshauptstadt Kiel nun auf Zahlungen und verlangte für die Nutzung von Urheberrechten durch musikalische Darbietungen während der "Kieler Woche" in den Jahren 2006 bis 2012 auf rund 800.000 Euro. 

 

Die Klage wurde mittlerweile jedoch vom Oberlandesgericht Schleswig mit Urteil vom 07.12.2015 zurückgewiesen. Die Stadt Kiel sei nicht Veranstalterin sämtlicher öffentlicher Musikadarbietungen auf allen, anlässlich der "Kieler Woche" genutzten Flächen, sondern nur von ihr selbst durchgeführten Live-Musikdarbietungen und Tonträgerwiedergaben.

 

Die Stadt Kiel habe keinen direkten Einfluss auf Inhalt und Ausrichtung der jeweiligen Musikprogramme und muss somit nicht die von der GEMA geforderte Summe zahlen, entschied das OLG Schleswig.



 
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