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Kultclub katerholzig im Streit mit Lichtpark e.V.

Wird der Kater holzig?



Jens O. Brelle
15.10.2012

Die Stimmung am Berliner Spreeufer ist eisig, denn es gibt Streit zwischen den Clubs "Lichtpark" und "KaterHolzig". Eigentlich hätte es eine gute Nachbarschaft werden können. Zwei kultige Locations direkt an der Spree, die sich sogar vertraglich über ein Wegerecht einigen konnten, damit die Besucher des KaterHolzig einen vernünftigen Eingang nutzen konnten. Doch dann wurde die Luft dicker. Da beschwerte sich KaterHolzig nämlich über die zu hohe Lautstärke des Lichtparks. So soll es sogar zu Polizeieinsätzen gekommen sein. Im Lichtpark glaubte man immer noch an die gegenseitige Toleranz. Die bereut man heute, denn schnell kam es dazu, dass nur noch über Anwälte kommuniziert wurde. Außerdem schwebte immer noch die offene Frage im Raum, wer Hauptmieter des Grundstücks in der Michaelkirchstraße 22/23 wird.

 

Nachdem entschieden wurde, dass das KaterHolzig Hauptmieter wird, sprach es eine Kündigung an die Betreiber des Lichtparks aus. Das alles bestreitet jedoch das KaterHolzig, schließlich sei man nicht Eigentümer des Grundstücks und könne somit keine Kündigung aussprechen. Ob es zu einer Einigung kommen wird, ist mehr als fraglich. Das KaterHolzig betont, dass das Vertrauensverhältnis stark beschädigt ist und man keine Grundlage mehr für eine Zusammenarbeit sieht. Gesprächsbereit sei man aber immer noch, in der Öffentlichkeit wolle das KaterHolzig die Schlammschlacht nicht austragen.



 
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