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Peter Alexander-Sohn scheitert vor dem BGH

Persönliche Sache!



Jens O. Brelle
23.06.2014

Der Sohn des 2011 verstorbenen Peter Alexander wollte auch nach dessen Tod die Rechte seinen Vaters gegenüber der Regenbogenpresse gerichtlich durchsetzen, scheiterte nun jedoch vor dem Bundesgerichtshof. Dieser entschied nämlich, dass ein Anspruch auf Geldentschädigung wegen Verletzung des Persönlichkeitsrechts nicht vererblich ist. Die Klage hatte Peter Alexander einen Tag vor seinem Tod per Fax eingereicht. Mit der Klage wollte er sich gegen die Berichterstattung der Regenbogenpresse über die Trauer um den Tod seiner Tochter wehren.

 

Die Vorinstanzen entschieden, dass der Sohn den Prozess nicht weiterführen kann und auch der BGH schloss sich dieser Ansicht an, da nur der Betroffene selbst einen solchen Prozess führen kann. Der BGH verwies in seiner Entscheidung auf den Genugtuungsgedanken. Dieser verliere an Bedeutung, wenn der Betroffene vor Erfüllung seines Anspruchs sterbe.



 
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