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Suhrkamp-Gesellschafter können sich nicht ausschließen

In bester Gesellschaft?!



Jens O. Brelle
02.12.2013

Das Landgericht Frankfurt hat entschieden, dass die beiden Parteien im Streit um den Suhrkamp-Verlag wegen schwerer Pflichtverletzungen aus der Verlagsgesellschaft ausgeschlossen werden müssten. So sollen die Verlegerwitwe Ulla Unseld-Berkéwicz und die Unseld Familienstiftung private Interessen mit Verlagsinteressen vermischt haben. Außerdem wirft Gesellschafter Hans Barlach, Unseld-Berkéwicz vor, ihn in der Öffentlichkeit diskriminiert zu haben.

 

Barlach selbst wird vorgeworfen, er habe Unseld-Berkéwicz ebenfalls diffamiert und auch Geschäftsinformationen weitergegeben. Beide Parteien hatten daher bei Gericht beantragt, den anderen aus der Gesellschaft auszuschließen. Das Gericht lehnte die Anträge jedoch ab, da der Verlag dann keinen Gesellschafter mehr hätte. Wie es nun weiter geht, muss wohl abgewartet werden, gegen die Entscheidung des LG Frankfurt können die beiden Parteien in Berufung gehen.



 
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