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Dresdner Bus-Skulptur darf stehen bleiben

Zeichen für Frieden, Freiheit und Menschlichkeit.



Jens O. Brelle
15.03.2017

Das von dem syrischen Künstler Manaf Halbouni entworfene Kunstwerk "Monument" darf weiterhin auf dem Neumarkt vor der Frauenkirche in Dresden stehen bleiben. 

 

Die Installation "Monument" bestehend aus drei hochkant aufgestellten Schrottbusen wurde Anfang Februar 2017 vor der Frauenkirche in Dresden installiert und soll dort bis Ende April 2017 seinen festen Platz haben. Das Werk erinnert an die humanitäre Katastophe des Syrischen Bürgerkriegs und die Organisatoren möchten hiermit ein "Zeichen für Frieden, Freiheit und Menschlichkeit" setzen.

 

Ein empörter Bürger stellte einen Eilantrag an das Verwaltungsgericht in Dresden in dem er die Stadt zur Beseitigung der drei hochkant aufgestellten Buse verpflichten wollte und er monierte die aus Steuermitteln finanzierte Bewachung des Kunstwerks. Seiner Auffassung nach erinnerte das Werk zu sehr an die "Zerstörung Dresdens von 1945". Das Gericht wies den Antrag als unzulässig ab. Der Bürger wurde nicht nachweislich in seinen eigenen Rechten verletzt.



 
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