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EU-Gericht entscheidet über

Prost, Mahlzeit...



Jens O. Brelle
28.01.2013

Der Europäische Gerichtshof in Luxemburg hat den Streit zwischen der tschechischen Brauerei Budweiser und Anheuser-Busch entschieden. Seit mehreren Jahren stritten sich die beiden Brauereien um den Namen "Bud". Nun hat das Gericht entschieden, dass nur noch die US-Amerikanische Brauerei Anheuser-Busch Bier mit der Abkürzung "Bud" verkaufen darf. Die tschechische Brauerei hingegen darf ihr Bier nur noch unter der Originalbezeichnung "Budejovický Budvar" verkaufen. Anheuser-Busch hatte die Marke "Bud" beim HABM als Gemeinschaftsmarke eintragen lassen.

 

Zwar hatte die Budweiser Brauerei ebenfalls eine Marke in Frankreich, Italien, Portugal und Österreich eintragen lassen, diese habe sie aber laut Richter zu wenig genutzt. Gegen die Entscheidung können die Tschechen noch Rechtsmittel einlegen. Die Langversion "Budweiser" bleibt in Europa übrigens der tschechischen Brauerei vorbehalten. Auch hierüber hatten sich die Brauereien bereits mehrere Jahre lang gestritten, bis der Europäische Gerichtshof 2010 darüber entschied.



 
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