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Erotikbranche kämpft gegen Filesharer

Sex sells?



Jens O. Brelle
01.11.2010

Harte Zeiten für die Pornoindustrie! Das Angebot im Web an pornografischen Inhalten ist grenzen- und zum größten Teil kostenlos. Das hat nun auch die amerikanische Pornoindustrie gemerkt und will ab sofort den "Umsonst-Nutzern" an den Kragen. Zwar heißt es immer Sex sells, aber dass trifft wohl nicht mehr auf die US-Erotikunternehmen zu. Diese beklagen immer mehr Einnahmeausfälle. Um das Problem in den Griff zu bekommen, haben sich die Vertreter der wichtigsten Unternehmen zu einem konspirativen Gespräch getroffen und über die Krise in der Pornoindustrie diskutiert. Als größter Feind wurden dort die Internetseiten nach dem sog. Tube-Modell ausgemacht. Auf diesen Seiten können, genauso wie bei Youtube, Filme hochgeladen werden.

 

In diesem Fall Filme mit pornografischen Inhalten und das auch noch kostenlos und ohne Alterskontrolle. Am erfolgreichsten sind die Seiten YouPorn und Pornhub. Diesen Modellen soll nun aber der Kampf angesagt werden. Ziel ist es, bis Januar 2012 unlizenzierte Verteiler zu legalisieren oder verschwinden zu lassen. Und das alles mit Hilfe von Abmahnungen gegen die Nutzer und die Porno-Piraten. Ob das Ziel erreicht werden kann, ist fraglich, denn dafür müsste man zunächst wissen, gegen wen man da kämpft, denn viele Betreiber der Seiten sind schlicht unbekannt. Auf die nächste Klagewelle darf man also gespannt sein.



 
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