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Rot-Weiß Essen steht Geld aus Özil-Transfer zu

Solidaritätsbetrag.



Jens O. Brelle
28.05.2012

Das Landgericht Düsseldorf hat entschieden, dass der Fußball-Regionalligist Rot-Weiß Essen seinen Anteil am Transfer von Nationalspieler Mesut Özil behalten darf. Özil war 2010 von Werder Bremen zu Real Madrid gewechselt. Weil Rot-Weiß Essen jedoch von 2000 bis 2005 an der Ausbildung des Nationalspielers beteiligt war, stand dem Verein nach den FIFA-Statuten ein Solidaritätsbetrag in Höhe von 255.000 Euro zu.

 

Geklagt hatte der Insolvenzverwalter des Ex-Vorstands Stefan Meutsch, weil dieser der Ansicht war, das Geld gehöre in die Konkursmasse von Meutschs Pleitefirma Vereinigte Verlagsanstalten (VVA). Da zwischen 2007 und 2009 die Gehälter von einigen Spielern über die VVA gezahlt wurden, wurden Meutsch die Erlöse aus Spielerverkäufen zugesichert. Das Gericht war jedoch der Ansicht, dass Özils Wechsel von Werder Bremen zu Real Madrid nicht dazugehört.



 
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