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HSV-Trainer van Marjwik bittet zum Psychotest

Ist das erlaubt?



Jens O. Brelle
07.10.2013

Bert van Marjwik will's wissen. Nicht nur das er den Hamburger Sportverein wieder zu den Gewinnern zählen will, er will auch ganz genau wissen, mit wem er es da überhaupt zu tun hat. Deshalb hat der neue Trainer angekündigt, seine Spieler einem Psychotest zu unterziehen. Mit dem Test will van Marjwik herausfinden, wie seine Spieler ticken, welche Ziele sie haben und wie motiviert sie sind. Dazu gehören auch Fragen zum Privatleben. Und obwohl die Spieler in den Medien geäußert haben, keine Probleme damit zu haben, wenn der Trainer nach Familie und Sexgewohnheiten fragt, darf die Frage erlaubt sein, ob das Privatleben den Trainer überhaupt interessieren darf.

 

Zwar hat der Trainer, ähnlich wie ein Arbeitgeber, ein berechtigtes Interesse daran, zu wissen mit wem er es zu tun hat, das Privatleben ist dabei allerdings tabu. Aber es kommt auch auf die Tätigkeit selbst an und so darf van Marjwik schon mal danach fragen, ob seine Spieler lieber Currywurst oder Salat essen. Bleibt nur zu hoffen, dass sich der Persönlichkeitstest auch in der Bundesligatabelle bemerkbar macht. Und falls er noch Fragen zum Privatleben des ein oder anderen HSV-Stars hat, kann er ja auch einfach die Klatschpresse lesen.



 
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