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Copyright auf Sherlock Holmes größtenteils abgelaufen

Ein Fall für Sherlock Holmes!



Jens O. Brelle
23.06.2014

Ein US-Berufungsgericht hat bestätigt, dass die vor 1923 erschienen Fälle des Sherlock Holmes in den USA nicht mehr dem Copyright unterliegen. Die Geschichten sind somit gemeinfrei und können nun in den USA beliebig verwendet werden. Geklagt hatten die Erben des Autor Sir Arthur Conan Doyle. Das besondere an diesem Fall ist, dass ein Teil der Werke von Doyle einem längeren Urheberrechtsschutz unterliegen. 1998 wurde dieser von 75 auf 95 Jahre erhöht, so dass die vor 1923 erschienen Geschichten von Sherlock Holmes und Dr. Watson nun bereits gemeinfrei sind, 10 weitere Werke jedoch noch nicht.

 

In der gerichtlichen Auseinandersetzung hatten die Erben argumentiert, dass die Geschichten einen einheitlichen Kanon  darstellen und sich der Urheberrechtsschutz auch auf die früher erschienen Geschichten erstrecke. Dieser Argumentation folgte das Gericht nicht. Die Erben können gegen diese Entscheidung noch in Berufung gehen. In Deutschland sind die Werke bereits gemeinfrei und können lizenzfrei genutzt werden.



 
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