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Werbung mit pinkelndem Baby untersagt

Unlauter!



Jens O. Brelle
29.09.2014

Die Schweizerische Lauterkeitskommission (SLK) hat die Werbung, bei der ein Mann mit einem pinkelnden Baby zu sehen ist, für unlauter erklärt. Problematisch an der Werbung war, dass das Geschlechtsteil des Babys deutlich zu erkennen war. Zwar hatten die Eltern des Babys ihre Einwilligung zur Veröffentlichung erklärt, dass reiche jedoch nicht aus, da die Werbung das allgemeine Persönlichkeitsrecht des Babys verletze.

 

Eine solche Einwilligung sei nur durch das Baby wirksam, hier jedoch aufgrund des noch sehr jungen Alters des Kindes nicht möglich. Die SLK hat dem Männermode-Label daher empfohlen, auf die Werbung zu verzichten. In Deutschland hat der Deutsche Werberat ein Auge auf zweifelhafte Werbung. Durchsetzbar sind die Entscheidungen aber auch hier nicht, da es sich nicht um ein gerichtliches Urteil handelt, sondern lediglich um eine Aufforderung oder Empfehlung.



 
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