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AGB von WhatsApp müssen auch auf Deutsch vorhanden sein

Whats up?!



Maja-Marie von Heynitz
14.06.2016

Der zu Facebook gehörende Mitteilungsdienst WhatsApp ist mit seinen rund 450 Millionen Nutzern, von denen rund 70 Prozent fast täglich online sind, derzeit der beliebteste Messenger.

 

Jan Koum, ehemaliger Mitarbeiter von Yahoo, gründete das Milliarden-schwere Unternehmen im Jahr 2009. WhatsApp verbreitete sich seither schnell und verzeichnete bereits in der Anlaufphase 200 Millionen-Nutzer.

 

2014 kaufte der Netzwerk Gigant- Facebook Whatsapp für rund 19 Milliarden Dollar.

 

Auf der deutschen Onlineseite präsentiert Whatsapp seine AGB´s lediglich auf Englisch, womit vorausgesetzt wird, dass jeder Nutzer über eine dementsprechend gute Sprachkenntnis herrscht.

 

Seitens der WhatsApp US-Copperation besteht keine Notwendigkeit neben einer englischen- auch eine deutsche Version der AGB´s zur Verfügung zustellen.

 

Dies sieht das Berliner Kammergericht jedoch anders und entschied nun, dass es auch eine deutsche Version der AGB´s auf der Onlineseite von WhatsApp geben muss, um somit jedem Nutzer diese zugänglich zu machen. 

 

Laut der Verbraucherzentrale sind gerade AGB´s von Unternehmen für den Verbraucher oftmals schwer verständlich, dann sollte nicht auch noch eine Sprachbarriere in dem Weg stehen.

 

Laut der Verbraucherzentrale ist dieses Urteil aber noch nicht endgültig - WhatsApp könnte hiergegen eine Nichtzulassungsbeschwerde beim BGH einlegen.



 
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