• erweitert

  •  

 
 



07.02.2013
Vergütungsregeln für freie Fotojournalisten
von Pressemitteilung des BVPA v. 07.02.2013

BVPA begrüßt das Aufstellen erster Vergütungsregeln für freie Fotojournalisten, verneint aber die Anwendbarkeit für Bildagenturen und kritisiert die niedrigen Vergütungssätze.

 

Der Bundesverband der Pressebild-Agenturen und Bildarchive
eV. (BVPA) begrüßt die Aufstellung erster Vergütungsregeln für
freie Fotojournalisten. Der Verband stellt jedoch klar, dass diese
ausschließlich auf die freien Fotojournalisten, die ihre Bilder den
Zeitungsverlagen direkt anbieten, zur Anwendung kommen. Der
Geschäftsführer des BVPA, Alexander Koch, äußert hierzu, dass
die aufgestellten Vergütungsregeln nur von den Vertretern der
freiberuflichen Fotografen und der Verlage verhandelt worden
seien und die Bildagenturen als gewerbliche Bildanbieter nicht
den freiberuflichen Fotografen zugeordnet werden könnten.


Auch die nun für die freien Fotografen aufgestellten
Vergütungssätze kann der BVPA nur als Ausverkauf der
Leistungen der freien Fotojournalisten werten. Die bereits im
Rahmen des § 12a TVG für arbeitnehmerähnliche Fotografen
vereinbarten Mindesthonorare seien schon erschreckend niedrig
genug. Weil die freien Fotografen in der Regel in niedriger
Stückzahl veräußerten, hätten die einzelnen Vergütungssätze
richtigerweise höher ausfallen müssen.

 

Bundesverband der
Pressebild-Agenturen
und Bildarchive e. V.
Sächsische Straße 63
10707 Berlin
Tel: 030 / 324 99 17
Fax: 030 / 324 70 01
info@bvpa.org

 

http://www.bvpa.org

Artikel auf Facebook empfehlen
 
Archiv: Odds & Sods (12)

Titel
 
Autor, Datum
 
Thema
 
Kommentare
Zugriffe


 
 
 
Page  01 02  of 02
 
Go to Page