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Deutsche Filmförderung auf dem Prüfstand

Förderwürdig?



Jens O. Brelle
14.10.2013

Seit Anfang Oktober prüft das Bundesverfassungsgericht, ob die deutsche Filmförderungsanstalt (FFA) gegen die Verfassung verstößt. Mehrere Großkino-Betreiber sind der Ansicht, dass die Filmförderung in ihrer jetzigen Form nicht mehr notwendig ist. Die Betreiber schlagen vor, deutsche Filme über Steuern zu finanzieren, sofern sie für die Gesellschaft kulturell wichtig seien. Jährlich werden deutsche Filme mit rund 340 Millionen Euro gefördert. Zur Förderung selbst gehört nicht nur die Produktion eines Filmes, sondern auch der Vertrieb.

 

Finanziert wird die FAA durch die Fernsehanstalten, DVD-Verleihern und den nun klagenden Kinobetreibern. Ob eine andere Art der Förderung möglich ist, hängt nun vom BVerfG ab. Dort ließen die Richter jedoch bereits durchblicken, dass sie die derzeitige Art und Weise der Förderung beibehalten möchten. Die Filmemacher plädieren ebenfalls für einen Erhalt der derzeitigen Förderung. Geprüft werden soll aber auch, ob der Bund für die Filmförderung überhaupt zuständig ist. Mit einem Urteil wird erst in ein paar Monaten gerechnet.



 
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