• erweitert

  •  

 
 



Golf-Profi Kaymer lässt Verkauf von Pop-Art-Porträt stoppen

Keine Kunst!



Jens O. Brelle
05.08.2013

Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat entschieden, dass der Golf-Profi Martin Kaymer verfremdete Porträts nicht dulden muss. Ein Unternehmer hatte Bilder des Profis als Port-Art-Bilder verfremdet und auf seine Homepage und über eine Internetauktionsplattform zum Verkauf angeboten. Der Preis lag bei 43,50 Euro pro Bild. Das Gericht stellte fest, dass die Verbreitung der Bilder gegen das Recht am eigenen Bild des Golfers verstößt. Zwar argumentierte der Unternehmer, seine Bilder seien Kunst und er wolle den Sportler damit huldigen, das Gericht jedoch erkannte in den Bildern keine Kunstwerke.

 

Auch das Landgericht Düsseldorf entschied bereits in der Vorinstanz, dass kein höheres Interesse der Kunst festgestellt werden kann. Schließlich komme den Bildern auch nur ein sehr geringer Informationswert für die Allgemeinheit zu. Dem Unternehmer stehe zudem kein kommerzielles Interesse an den Bildern zu, lediglich Kaymer selbst könne darüber entscheiden, wer mit seinem Bild Geld verdient und wer nicht.



 
Zurück
 
Nächster Artikel

ARCHIV: Fotorecht (97)

Titel
 
Autor, Datum
 
Thema
 
Kommentare
Zugriffe


 
 
 
Page  01 02 03 04 05  of 05
 
Go to Page