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Prozess um William Eggleston-Fotos geht weiter

Ärger im Groß-Format!



Jens O. Brelle
01.07.2013

Nachdem ein New Yorker Gericht die Klage des Sammlers Jonathan Sobel abgewiesen hat, geht der Streit um die Frage, wann Folgeauflagen zulässig sind, in die nächste Runde. Das Berufungsgericht soll nun klären, ob Fotograf William Eggleston einige seiner weltberühmten Fotos als Pigmentdrucke im Groß-Format neu auflegen durfte. Sobel, der sich selbst als den größten Sammler des Fotografen William Eggleston bezeichnet, ist im Besitz von 192 Vintage-Fotos, die auf einen Wert von drei bis fünf Millionen Dollar geschätzt werden.

 

Zwischen 2008 und 2011 hatte Sobel insgesamt 8 im Dye-Transfer-Verfahren hergestellte Originale gekauft. Durch die Versteigerung von neu aufgelegten Digitalprints sah Sobel den Wert seiner Sammlung geschmälert und verlangte unter anderem Schadensersatz. Die Richterin kam jedoch zu der Entscheidung, dass sich die Neuauflage schon "substantiell" in Technik und Größe von den Exemplaren der ursprünglichen Auflage unterscheiden. Nun ist das Berufungsgericht gefragt.

Photonews 6/13, Seite 4

art-magazin.de v. 08.04.2013



 
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