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Lindt verliert im Streit um Schokobären

Etappensieg für Haribo!



Jens O. Brelle
07.01.2013

Das Landgericht Köln hat Lindt den weiteren Verkauf eines in Goldfolie verpackten Schokoladenbären untersagt. Das Gericht bestätigte die Ansicht des Bonner Gummibären-Herstellers Haribo, dass die Gestaltung des Teddys gegen die eingetragene Wortmarke "Goldbären" verstoße. Obwohl es sich in diesem Fall um eine Wortmarke und die dreidimensionale Gestaltung eines Produktes handelt, haben die Richter eine Kollision festgestellt. als Grund gaben sie an, dass der Lindt-Teddy im Prinzip nur die bildliche Darstellung des Wortes "Goldbär" sei.

 

Dass Lindt den Namen "Goldbär" für den Teddy nicht benutz, sei in diesem Fall unerheblich. Auf das Argument, dass es sich bei dem Teddy um die Weiterentwicklung des "Goldhasen" handele, ließen sich die Richter nicht ein. Wer den goldenen Schokobären noch nicht vernascht hat, kann dieses aber noch nachholen. Haribo hat Lindt erlaubt, den Bären so lange zu verkaufen, bis in letzter Instanz entschieden wurde.



 
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